Zum Inhalt springen
Kibbe-Stilberatung: Unterschiede der Stiltypen im Vergleich

Wer ist David Kibbe?

David Kibbe ist ein amerikanischer Stilberater, der ein bis heute einzigartiges System zur Analyse von Körperlinien und Ausstrahlung entwickelt hat.

Lass uns gemeinsam Deine Reise beginnen"

David Kibbe ist ein amerikanischer Imageberater, Stylist und Autor, der in den 1980er-Jahren durch sein Buch „Metamorphosis: Discover Your Image Identity“ (1987) bekannt wurde.

Darin stellte er ein revolutionäres System vor, das Menschen hilft, ihren individuellen Stil anhand ihrer
natürlichen Körperstruktur, Proportionen und Ausstrahlung zu finden – das sogenannte
Kibbe Body Type System.

Kibbes Ansatz unterscheidet sich von herkömmlichen „Körperform“-Klassifikationen (wie Sanduhr, Birne, Apfel usw.).

Statt sich nur auf Maße zu konzentrieren, kombiniert er Knochenstruktur, Weichteile (Fleisch, Muskeln)
und die Gesamtwirkung einer Person.

Ziel ist es, den authentischen Stil zu finden – also Kleidung, Frisuren und Accessoires zu wählen,
die die natürliche Essenz einer Person unterstreichen, anstatt sie zu verstecken oder zu verändern.

David Kibbe unterteilt Menschen in 13 verschiedene Typen, die auf einem Spektrum zwischen den Extremen Yin (weiche, runde, feminine Züge) und Yang (kantige, gerade, maskuline Züge) liegen.

Das System basiert auf der Idee, dass jede Person eine einzigartige Balance aus Yin und Yang besitzt.

Diese Balance zeigt sich in der Körperform, der Gesichtszüge, der Bewegung und der Ausstrahlung.

Kleidung, Make-up und Styling sollen diese Balance unterstützen.

„You don’t need to change yourself.

You need to become more of yourself“

David Kibbe

********

Das Stilkonzept Kibbe-System – kurz erklärt

Das Kibbe-System basiert auf dem Zusammenspiel von sogenannten Yin- und Yang-Anteilen. next.style erklärt diese Begriffe beschreiben keine Gegensätze im klassischen Sinne, sondern unterschiedliche Qualitäten von Formen, Linien und Ausstrahlung. Jeder Mensch bringt eine individuelle Mischung dieser Anteile mit. Ziel der Analyse ist es, diese natürliche Linienführung zu erkennen und Kleidung so auszuwählen, dass sie mit dem eigenen Erscheinungsbild harmoniert. Wichtig dabei:Das Kibbe-System ist kein Figurtypen-System. Körpergröße, Gewicht oder einzelne Körperstellen spielen eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist immer das Gesamtbild – also wie Proportionen, Haltung, Gesichtszüge und Ausstrahlung zusammenwirken.

Die fünf Stil-Familien nach Kibbe

Innerhalb des Systems werden fünf grundlegende Stil-Familien unterschieden. Sie dienen als Orientierung und helfen, die eigene Linienstruktur besser einzuordnen.Dramatic Klare, markante Linien, eine eher vertikale Ausstrahlung und Präsenz. Kleidung wirkt besonders stimmig, wenn sie diese Klarheit aufgreift. Natural Eine offene, etwas breitere Linienführung mit einer entspannten Wirkung. Natürliche Materialien und lockere Schnitte unterstützen diesen Stil. Classic Ausgewogene Proportionen ohne starke Extreme. Klare, zeitlose Schnitte und Harmonie stehen hier im Vordergrund. Gamine Eine Mischung aus Gegensätzen: kompakt, lebendig, oft mit Spannung zwischen weich und kantig. Kleidung darf spielerisch und strukturiert sein.Romantic Weiche, runde Linien und eine feminine Ausstrahlung. Fließende Stoffe und betonte Formen wirken hier besonders passend.Diese Einteilung ist bewusst grob gehalten. Innerhalb der Familien gibt es weitere Nuancen, die erst durch eine genaue Analyse sichtbar werden.

Häufige Missverständnisse über das Kibbe-System

Rund um David Kibbe kursieren viele vereinfachte oder falsche Annahmen, die häufig zu Verunsicherung führen.Ein häufiges Missverständnis ist zum Beispiel:„Ich bin klein, also bin ich automatisch Gamine.“„Das ist doch dasselbe wie Obst- oder Figurtypen.“„Ein Online-Test reicht aus, um meinen Typ zu bestimmen.“In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass Selbsttests und Internet-Listen das System stark verkürzen. Ohne geschulten Blick werden oft einzelne Merkmale überbewertet, während das Gesamtbild verloren geht. Das führt nicht selten dazu, dass Kleidung ausgewählt wird, die sich zwar theoretisch „richtig“ anfühlt, in der Realität aber nicht harmoniert.

Warum das Kibbe-System ohne professionelle Begleitung oft scheitert

Der schwierigste Teil der Kibbe-Analyse ist nicht das Lesen von Informationen, sondern das Sehen der eigenen Linien. Die eigene Wahrnehmung ist fast immer von Gewohnheiten, Unsicherheiten oder Vergleichen geprägt.Eine professionelle Begleitung hilft dabei:die eigene Ausstrahlung realistisch einzuschätzen Proportionen im Gesamtbild zu erkennen Kleidung nicht isoliert, sondern im Kontext zu bewerten Erst dadurch wird das System wirklich alltagstauglich und nachhaltig nutzbar.

Diese Website nutzt Cookies, damit alles reibungslos funktioniert und du das beste Erlebnis hast.
Mit ‚Alle erlauben‘ bist du einverstanden.
Über ‚Einstellungen‘ kannst du selbst entscheiden, welche Cookies aktiviert werden.

Einstellungen